Das Interesse des Germanisten für die Literatur scheint grenzenlos, es geht von den Dramenformen über die Abenteuerromane, das bürgerliche Lachtheater bis hin zu Kunstmärchen und die Operette. Nun hat er in seinem Buch Erzählen. Von Homer zu Boccaccio, von Cervantes zu Faulkner (C.H.Beck) eine Fülle seiner Leseerfahrungen und des Nachdenkens zusammengetragen. Zu Gast im Philosophischen Café wird er uns einen Einblick in die Kunst des Erzählens und dadurch erste Hinweise darauf geben, warum die Menschen erzählen, den Erzählungen lauschen, sie von Kindesbeinen an in sich aufsaugen.
Das Publikum wird durch seine Erfahrungen einiges zur Beantwortung der Frage beitragen, der ehemalige Feuilleton-Chef der Frankfurter Rundschau, Wolfram Schütte, wird sich einschalten, moderieren wird Ruthard Stäblein (HR).
| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (Ermäßigt: 3 Euro)