Sechzig Jahre nach der Gründung des Staates Israel und vierzig Jahre nach der Eroberung und Besiedlung des Westjordanlandes stellt Micha Brumlik in Kritik des Zionismus (Herder Verlag) die Frage nach den faktischen, moralischen und kulturellen Bedingungen, unter denen das jüdische Volk sich „zu einer modernen Nation mit einem modernen Nationalstaat" bildete. Auch wenn der Zionismus historisch überholt ist, bleibt für das Judentum als diasporische Gemeinschaft eine besondere Verantwortung für das Wohlergehen jenes Teils der Juden, der im Staat Israel lebt.
Kurzvortrag, moderiertes Gespräch (Ruthard Stäblein und Michael Hohmann) mit Micha Brumlik und dem Publikum.
| Thema | 20:30 Uhr | Eintritt: frei