In Drei Tage bei meiner Mutter (»Trois jours chez ma mère«, Grasset & Fasquelle) erzählt François Weyergans vom Schriftsteller François Weyergraf, der es nicht schafft, sein Buch zu beenden, das seit Jahren angekündigt wird. Aus dieser Schreibblockade flüchtet der Stadtneurotiker Weyergraf in seine Erinnerung, die von Frauen beherrscht wird. Am prägendsten aber ist seine Bindung an die heimliche Heldin des Romans: seine Mutter. François Weyergans kommt vom Film, verlegte sich aber mehr und mehr aufs Schreiben. Für Drei Tage bei meiner Mutter (dt. bei DuMont) erhielt er 2005 den Prix Goncourt. Den Abend wird der Übersetzer des Romans, Bernd Schwibs, moderieren.
In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Institut Français.
| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (Ermäßigt: 3 Euro)