Philosophische Fragestellungen sind jedem Menschen vertraut, seit wir in der Kindheit „warum?“, „wieso?“ oder „weshalb?“ gefragt haben. Die Reihe möchte diese Neugierde wieder wecken. Dafür brauchen wir kein Podiumsgespräch, auch die Bühne wird zum Gastraum. Es wird Caféhaus-Atmosphäre herrschen, ohne festgelegte Hierarchien. Die Abende werden mit einem Kurzvortrag des Gastes eingeleitet, ein weiterer Gast oder Gesprächspartner werden darauf antworten. An dieses kurze Expertengespräch schließt sich ein Gespräch mit dem Publikum an.
Im Beirat für das Philosophische Café sind Prof. Micha Brumlik, Linda Reisch und Dr. Ruthard Stäblein.
Der Ibis
Wir haben den Ibis gewählt, weil er anders als Philosophenbilder oder Eulen ein neues Emblem ist, das noch nicht eingeführt ist und somit das Neue in unserem Ansatz unterstreicht. Der Ibis war im alten Ägypten das Emblem für den ägyptischen Gott Thot, sein heiliges Tier. Schreibtafel und Griffel sind gewöhnlich seine Attribute und er gilt als Sekretär der Götter sowie als Erfinder der Hieroglyphen. Er wird zum Vertreter des Geistes überhaupt und insbesondere der Schutzgott aller irdischen Gesetze. Zugleich ist er der Gott der Intelligenz, der Anordner der gottesdienstlichen Gebräuche, der Lehrer der Künste und Wissenschaften, der Erfinder von Sprache und Schrift, der Schutzherr der Bibliotheken. Der Ibis ist überall zu Hause, wo der Geist herrscht und sich Gedanken macht. Also regelmäßig, etwa sechs Mal im Jahr, in der Romanfabrik.
Kommende Themen: (Stand Dezember 2009)
Bisherige Themen: